Wie funktioniert die Eigenblut-Therapie?

Die Therapie mit Eigenblut gehört zu den Naturheilverfahren Reiz- und Regulationstherapie. Körpereigenes Blut wird dabei als intramuskuläre Injektion wieder in den Organismus gebracht. Dieser künstliche Bluterguss wird vom Körper abgebaut. Das Blut ist Träger biologischer Daten und besitzt Informationen über Mangel oder Überfluss im Körper. Durch die Injektion körpereigenen Blutes erfährt der Organismus während des Abbaus des Blutergusses den Regulationsbedarf. Es kommt zu einer ausgeprägten Immunstimulierung und Stoffwechselaktivierung. Hiervon geht ein positiv regulierender Reiz auf den Organismus aus, der auch das vegetative Nervensystem erfaßt. Ein kranker Organismus reagiert mit der Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Dieses Heilungsprinzip setzt allerdings voraus, dass der Körper noch zu einer Reizantwort fähig ist.

Wie wird es gemacht?

Das aus der Vene entnommene Blut wird sofort, ohne Verzögerung wieder in den Körper injiziert. Es besteht vor der Verabreichung die Möglichkeit, ein pflanzliches oder homöopathisches Medikament dem Eigenblut zuzugeben. Dadurch sollen die entsprechenden Regulationskräfte unterstützt werden.

Indikationen, die Indikationen für die Eigenbluttherapie sind vielfältig:

  • Abwehrschwäche, Infektanfälligkeit
  • Allergien
  • reduzierter Allgemeinzustand
  • Altersherz und Herzneurosen
  • Durchblutungsstörungen
  • degenerative und entzündliche Gelenkprozesse
  • Hauterkrankungen
  • Hirnleistungsstörungen
  • klimakterische Beschwerden
  • nervöse Magen-Darm-Beschwerden
  • Schlafstörungen
  • Schmerzzustände

Kontraindikationen:

  • schwere kachektischen Zustände
  • aktive Tuberkulose
  • akute Venenentzündung
  • Thrombose
  • Gerinnungsstörungen
  • Antikoagulantien-Therapie (Marcumar)
  • Herzinfarkt

Nebenwirkungen:

Als Zeichen einer positiven Antwort des Organismus kann es zu Beginn der Therapie zu Rötung, Temperaturerhöhung, Müdigkeit und Zerschlagenheitsgefühl kommen.

Die Kosten:

120,00 Euro für zehn Sitzungen zuzüglich Medikamentenkosten, ca. 10,00 – 30,00 Euro)

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